Hallo zusammen
Frage an die Tüftler unter uns: Kann man die Tachowelle beim Five-speed auch durch den Tunnel verlegen?
Ich baue meine X gerade wieder zusammen. Jetzt ist die Tachowelle dran. Leider ist das Loch am Fußboden, durch die die Welle normalerweise vom Unterboden in den Fußraum zieht mit dem neuen Blech nicht mehr vorhanden. Mir widerstrebt es jetzt, in die "neue" Karosserie ein Loch zu Bohren. Zumal ich die genaue Größe des Führungsgummis, den ich noch habe, sicher nicht hinbekomme, da der Gummi längsoval ist.
Theoretisch könnte man die Welle ähnlich wie den Gaszug ja durch die vorhandenen Öffnungen vom Motorrad in den Tunnel und von da aus vorne weiter bis zum Tacho verlegen. Oder riskieren ich damit zu viele/enge Kurven, was die Funktion und Haltbarkeit einschränken könnte? Es hat ja seinen Grund warum die Welle am Boden verläuft und extra ein Loch in den Fußraum mit potentiellem Wassereintritt vorgesehen war.
Hat das schon mal jemand gemacht oder versucht?
Tachowelle verlegen
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Re: Tachowelle verlegen
Ich kann Dir nur sagen, dass die Verlegung bei engen Radien ein Geduldspiel ist: ich hatte bei mir im vorderen Kofferraum mal sämtliche Halterungen der Tachowelle entfernt und brauchte dann gefühlt einen Tag, bis der Tacho völlig ruckelfrei lief. Wenn also absehbar ist, dass Du durch die Aktion enge Biegeradien produzierst würde ich das nicht tun!
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Re: Tachowelle verlegen
Stefan81 hat geschrieben: 18. Jan 2026, 11:57 Hallo zusammen
Frage an die Tüftler unter uns: Kann man die Tachowelle beim Five-speed auch durch den Tunnel verlegen?
......
Ich sehe da keinen Nachteil.
Ich würde es im Tunnel wo die Rohre sind, verlegen..
.
:angel:
- Stefan81
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Re: Tachowelle verlegen
Danke für den Hinweis. Genau das ist meine Befürchtung, enge und gegenläufige Radien und Kurven. Ich werde ihn mal provisorisch durchziehen (Danke auch an Profil Name) und mit ner Bohrmaschine testen. Der Motor kommt erst später rein.Holgi hat geschrieben: 18. Jan 2026, 21:54 Ich kann Dir nur sagen, dass die Verlegung bei engen Radien ein Geduldspiel ist: ich hatte bei mir im vorderen Kofferraum mal sämtliche Halterungen der Tachowelle entfernt und brauchte dann gefühlt einen Tag, bis der Tacho völlig ruckelfrei lief. Wenn also absehbar ist, dass Du durch die Aktion enge Biegeradien produzierst würde ich das nicht tun!
Mit tierfreundlichen Grüßen
Stefan
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Re: Tachowelle verlegen
Das hat nicht nur mit den Radien in der Verlegung zu tun, sondern auch an der Länge wie sie sich bewegen kann. Bin an dem Spaß auch gerade dran, Hülle noch original verlegt. Wenn ich die Welle am Getriebe löse und mit dem Akkuschrauber laufen lasse, dann zuckt da nichts.Holgi hat geschrieben: 18. Jan 2026, 21:54 Ich kann Dir nur sagen, dass die Verlegung bei engen Radien ein Geduldspiel ist: ich hatte bei mir im vorderen Kofferraum mal sämtliche Halterungen der Tachowelle entfernt und brauchte dann gefühlt einen Tag, bis der Tacho völlig ruckelfrei lief. Wenn also absehbar ist, dass Du durch die Aktion enge Biegeradien produzierst würde ich das nicht tun!
Ich habe die Hülle 2-tlg. und kann da etwas variieren. Muss ich aber im Frühjahr noch im Betrieb testen und berichte...
Gruß
Heiko Lange
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Re: Tachowelle verlegen
Ich habe eine komplett neue Welle, also Hülle mit Seele. Bei der Alten war das Anschlußstück vor dem Tacho gebrochen.
Sie muß also im gesamten Verlauf gut fixiert sein?
Sie muß also im gesamten Verlauf gut fixiert sein?
Mit tierfreundlichen Grüßen
Stefan
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Re: Tachowelle verlegen
dabei kommt es nicht auf die Gesamtlänge an, sondern auf auf das Verhältnis von Hülle zur Seele.lutzy hat geschrieben: 20. Jan 2026, 18:45 Vorsicht bei diesen Nachbau Wellen
Wie Heiko schon sagte!
Die länge ist sehr entscheidend für ein rückenfrein Lauf
Wenn die Seele zu lang ist, wird sie in der Hülle gestaucht. Sie taumelt dann in der Hülle, und lässt den Zeiger pulsieren.
gruß
Patrick
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Re: Tachowelle verlegen
Gut zu wissen. Vielen Dank. Dann Vergleiche ich erstmal mit der originalen. Defekt ist das Anschlußstück, die Seel und die übrige Hülle sind i.O.Patrick hat geschrieben: 23. Jan 2026, 17:03dabei kommt es nicht auf die Gesamtlänge an, sondern auf auf das Verhältnis von Hülle zur Seele.lutzy hat geschrieben: 20. Jan 2026, 18:45 Vorsicht bei diesen Nachbau Wellen
Wie Heiko schon sagte!
Die länge ist sehr entscheidend für ein rückenfrein Lauf
Wenn die Seele zu lang ist, wird sie in der Hülle gestaucht. Sie taumelt dann in der Hülle, und lässt den Zeiger pulsieren.
Mit tierfreundlichen Grüßen
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Re: Tachowelle verlegen
Welches Anschlussstück? Das Kunsstoffteil vom Bajonettverschluss zur kleinen Welle oder das Aluteil am Getriebe?Stefan81 hat geschrieben: 24. Jan 2026, 20:29Gut zu wissen. Vielen Dank. Dann Vergleiche ich erstmal mit der originalen. Defekt ist das Anschlußstück, die Seel und die übrige Hülle sind i.O.Patrick hat geschrieben: 23. Jan 2026, 17:03dabei kommt es nicht auf die Gesamtlänge an, sondern auf auf das Verhältnis von Hülle zur Seele.lutzy hat geschrieben: 20. Jan 2026, 18:45 Vorsicht bei diesen Nachbau Wellen
Wie Heiko schon sagte!
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Re: Tachowelle verlegen
Das Kunststoffteil an der Verbindung zum kurzen Anschlußstück zum Tacho. Das ist schon lange gebrochen, mit Panzertape hat es auch jahrelang funktioniert. Aber wenn ich schon alles draußen habe und wieder rein muß, wollte ich ein Neue einbauen. 
Mit tierfreundlichen Grüßen
Stefan
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Re: Tachowelle verlegen
Das Problem mit dem hüpfenden Tacho hatte ich vor 20 Jahren auch mal. Ich hatte damals einen 79er mit zweiteiliger Welle. Des Rätsels Lösung waren damals gar nicht so sehr die Radien (wobei das natürlich auch eine sehr entscheidene Rolle spielt), sondern ein kleines Kunststoffteil am Ende der Welle getriebeseitig. Dort ist auf den Vierkant der Welle (zumindest bei mir damals) ein kleiner Kunststoffanschlag aufgeschoben. Dieser wird dann zusammen mit dem Alu-Überwurf zum Verschrauben an den Tachowellenantrieb am Getriebe gedrückt, liegt also unter dem Überwurf. Diesen konnte man mit einer Zange und rechts viel Kraft ein wenig nach oben schieben (vom Wellenende weg). Dadurch rutscht die Welle etwas tiefer in den Antrieb und gleichzeitig wird etwas die Spannung von der Welle genommen, so dass sie in der Hülle nicht zu schlagen anfängt bzw. gestaucht wird. Ist schon viele Monde her, aber bei mir war das damals die Lösung 